Tepuis of the Gran Sabana in Venezuela

Tepuis of the Gran Sabana in Venezuela


Maurizio Dikdan aus Venezuela hat uns auf unsere Anfrage hin die Tepuis of the Gran Sabana als gutes natürliches Feature für ein neues Relief genannt.

Sogleich haben wir uns das Gebiet auf Google Maps angeschaut und durch herauszoomen die zugehörige Region von Viewfinderpanoramas ermittelt.

Die Geländeansicht ist für die Suche speziell geeignet.

Wir haben die Region B20 heruntergeladen und geschaut, ob sich aus den Daten etwas machen lässt. In QGIS haben wir erst die 24 einzelnen Kacheln aus B20 zu einem einzigen GeoTIFF B20.tif zusammengesetzt.

Danach haben wir auf Google Maps bei einer interessanten Formation Positionsmarken gesetzt, damit wir diesen Bereich in QGIS mit dem Raster Clipper aus dem B20.tif herausschneiden können.

Dieses kleinere GeoTIFF haben wir dann in 3DEM geladen, um es in UTM-Koordinaten umzuwandeln, und anschliessend als USGS ASCII DEM Datei zu speichern.

Das USGS ASCII DEM öffnen wir dann in AccuTrans3D und bemerken, dass wir den Tafelberg leider an den Enden abgeschnitten haben.

Also nochmal zurück zum B20.tif in QGIS und einen grösseren Ausschnitt wählen. Wir machen einmal mehr die Erfahrung, dass es besser ist, in QGIS zunächst den Ausschnitt grosszügiger zu wählen…

und ihn dann erst in 3DEM nach der UTM-Umwandlung einzuschränken. Diesen Schritt wiederholen wir manchmal mehrmals, bis wir mit dem gewählten Ausschnitt zufrieden sind.

Den definitiven Ausschnitt wandeln wir dann in AccuTrans3D in ein Relief um. Wir haben auch Test mit Sketchup dafür gemacht, nur ist in AccuTrans3D das Relief schneller erstellt, als Sketchup auch nur die Daten des DEM eingelesen hat.

Wir wandeln zunächst die 2D-Daten in eine 3D-Oberfläche um, und passen die Grösse an die Dimensionen des Ultimaker 2 an. Dazu hilft es auch, die Minimalwerte von X,Y und Z jeweils auf 0 zu setzen.

Jetzt fehlt nur noch das Extrude Pseudo 2D Surface mit flachem Boden, und wir erhalten unser Relief, das wir danach noch um 90° um die X-Achse drehen (Y-Achse muss gegen unten zeigen), und als STL (Binary) exportieren.

Das STL öffnen wir danach in Cura 14.01 und Slicen mit 0.1 mm Schichten, 0.8 mm Deckschichten und 0 % Füllung. Druckausrichtung stehend, um schneller zu drucken, und eine bessere Qualität zu erhalten.

Das Resultat ist wie erwartet leider nicht allzu spektakulär, da uns für einen kleineren Ausschnitt die Datenmenge im Ausgangsmodell fehlt. Mit räumlich höher aufgelösten Daten könnten wir die eindrücklichen Steilwände auch deutlicher darstellen.

Informationen zum Druck:

3db.ch?zTKo

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