Der zweite Tag mit dem Ultimaker 2

Der zweite Tag mit dem Ultimaker 2


Gestern ausgepackt, heute die Bedienungsanleitung gelesen und danach gleich ausprobiert. Soweit unsere Vorstellung, doch bald bemerken wir, dass wir es mit einem komplett neuen 3D-Drucker zu tun haben, auch wenn wir bisher schon mit einem Gerät von Ultimaker gearbeitet haben.

Was wir heute geschafft haben:

  1. Wir benötigen für das Gerät wieder ein eigenes Stromkabel für die Schweiz, da Ultimaker es leider noch immer nicht schafft, ein passendes Stromkabel mitzuliefern. Zum Glück hatten wir noch ein solches rumliegen. Am neuen Netzteil fällt besonders seine Grösse auf. Die ist wohl dem beheizbaren Drucktisch geschuldet.

  2. Brav nach Anleitung installieren wir danach den Rollenhalter und die Führungshilfe für das Filament auf der Rückseite des Ultimakers 2. Dabei stellen wir fest, dass die neue Rollenhalterung zwar einen tollen Mechanismus hat, um die Rollen auf der Halterung zu fixieren, allerdings passen die Rollen mit kleinem Innendurchmesser von fabberworld leider nicht drauf. Dafür die grossen Rollen von Swiss RepRap, da sie den selben Innendurchmesser wie die mitgelieferten Ultimaker-Rollen haben. Danke Ultimaker für das extra Druckmaterial, das entschädigt uns für das Warten auf den Drucker. Für die fabberworld-Rollen wird eine alternative Rollenhalterung gefragt sein.

  1. Was uns beim Hantieren mit den Rollen auffällt: der neue Ultimaker kippt gerne nach hinten, wenn man zuviel Gewicht oder Druck ausübt.

  2. Erstes Mal einschalten: Der First Run Wizzard ist nun direkt in der Firmware des Druckers integriert und wird beim ersten Einschalten automatisch ausgeführt. Als Erstes wird dabei der Drucktisch in der Höhe ausgerichtet. Leider wird zuvor nirgends beschrieben, wie man die Glasplatte auf dem Drucktisch montieren soll. Wir versuchen das mal ohne Anleitung – geschafft. Ist nicht schwer, aber für Anfänger wäre eine Anleitung, welche einen solch wichtigen Schritt nicht auslässt wichtig. Glasplatte aus der Blubberfolie, Metallklammern vorne am Tisch ganz ausdrehen, Glasplatte leicht schräg und vorsichtig in den Drucker hineinführen. Die Glasplatte in die hinteren Metallklammern hineinschieben, danach die vorderen Klammern wieder schliessen.

  1. Die Anleitung zum Ausrichten des Drucktischs ist leider ziemlich verwirrend geschrieben und erinnert uns an die Bauanleitung für den Original Ultimaker. Wir halten uns an die Informationen, welche das schöne, eingebaute Display liefert. Im Schritt 4 von 21 soll man den Tisch mit dem Drehknopf vorne am Drucker bis auf einen Millimeter an die Druckspitze hochfahren. Nur wie viel ist ein Millimeter? Hier wäre eine Positionierungshilfe durch ein weiches Material, welches genau die Stärke 1mm aufweist hilfreich. Ein normales 80g DIN A4-Papier ist ca. 0.1mm dick, wir nehmen mal 10 Blätter davon um ungefähr den 1mm zu erhalten. Was uns hier weiter positiv auffällt ist, dass der Tisch neu nur noch mit drei Schrauben ausgerichtet wird, und nicht mehr mit vier.
  1. Beim Schritt 7 von 21: Finetuning mit einem einzelnen A4-Blatt Papier müssen wir für heute abbrechen. Morgen berichten wir weiter, wie wir dann hoffentlich unseren ersten Testdruck starten.

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