3DRacers, das 3D druckbare Rennspiel

3DRacers, das 3D druckbare Rennspiel


Wir verfolgen schon länger das Projekt 3DRacers, da es für uns einige interessante Elemente verbindet. Als 3DRacers einen ersten Online-Editor für die anpassbaren Autos bereit gestellt hat, wollten wir diesen gleich ausprobieren. So wie wir den Bildern und Informationen auf der Webseite entnehmen, werden die Grundformen die selben bleiben, mit der Ausnahme, dass sie innen hohl sein werden, und sich darin dann das eigens entwickelte Arduino Board befinden wird.

© 3DRacers
© 3DRacers

3DRacers – Corvette

Online 3D-Editor

Die Autos lassen sich in einer bereitgestellten Webanwendung an die eigenen Bedürfnisse anpassen, es stehen über 100’000 Kombinationen zur Auswahl, und es werden ständig mehr. Die Bedienung ist intuitiv, und das fertige Modell lässt sich gesondert in Einzelteile einfach herunterladen. Die Einzelteile werden nach Farben sortiert in Unterverzeichnissen angeboten. Nach Angaben der Hersteller ist es trotzdem auch möglich, mit einer anderen Software ein kompatibles Design zu erstellen, und darin die Elektronik unterzubringen.

3D-Drucken

Das heruntergeladene Design lässt sich einfach auf einem 3D-Drucker zuhause oder in der Schule ausdrucken. Wir haben dafür einen unserer Ultimaker Original verwendet, was bis auf die Räder sehr gut funktioniert hat. Die Räder werden in der endgültigen Fassung sowieso anders mit den Achsen verbunden sein.

Wir haben alle Teile in den beiden Farben unseres Designs jeweils auf einem Tisch angeordnet und mit 0.08 mm Schichten ausgedruckt. Das kleinste Teil haben wir nach dem Druck nicht montiert, da es von der Qualität her nicht ganz optimal gedruckt wurde. Den Rest konnten wir dank den schlau vorgesehenen Steckverbindungen ohne Leim anbringen.

Falls ihr keinen eigenen 3D-Drucker besitzt, könnt ihr dank offizieller Partnerschaft von 3DRacers mit 3DHubs euch dort das gewünschte Auto ausdrucken lassen.

Arduino

All zu viel ist über die Hardware noch nicht bekannt, nur dass sie wie ein Arduino via USB zu programmieren und der Akku zu laden sei. Es existieren insbesondere die beiden Fotos, welche auf Facebook veröffentlicht wurden. Kern des Boards soll ein Atmel AtMega32u4 sein.

© 3DRacers
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Smartphone

Die Autos sollen sich vom Smartphone aus steuern lassen. Vom GUI auf dem Smartphone konnten wir nur das eine Bild vorne auf der Webseite finden. Ob es jedoch das echte GUI zeigt, oder nur ein GUI von einem anderen Spiel, lässt sich nicht sagen.

© 3DRacers

Spiel

Der Spielcharakter lässt sich am besten mit einem Video zeigen, auch wenn zu dem Zeitpunkt die Steuerung offensichtlich noch nicht via Smartphone funktionierte.

© 3DRacers

Holt euch “Mario Kart, for real” wie es die Schöpfer von 3DRacers aus Italien selber gerne nennen gleich zu Beginn der Indiegogo Kampagne an diesem Montag 2. Februar 2015, 8 Uhr GMT/UTC. Die Elektronik alleine soll dann ab 49$, ein komplettes Auto ab 75$ verfügbar sein.

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